Gemeinde Sulzbach an der Murr

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flinc - Die Mitfahrzentrale

Mobilität im ländlichen Raum

flinc
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Clever und mobil: 15 LEADER-Gemeinden setzen auf flinc
-„Sinnvolle Ergänzung zum ÖPNV“ für die LEADER-Region.-

 Arztbesuch, Auswärtsspiel, Einkaufen oder der Familienausflug zum Badesee – die Menschen im ländlichen Raum sind auf ihr Auto oder den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) angewiesen. In 15 Gemeinden der LEADER-Region Limes ergänzt nun die Mitfahrzentrale flinc das Angebot für Mobilität. Für die Bürger bedeutet das: Es gibt eine Alternative zum eigenen Auto und zum ÖPNV für spontane und regelmäßige Fahrten. Damit werden die Bürger mobil, sparen Sprit und schonen die Umwelt. In den teilnehmenden Ge meinden in den Landkreisen Rems-Murr, Schwäbisch-Hall und Hohenlohe werden die Bürger nun zu „Flincern“. Nach der Registrierung im Internet stellen Sie ihre geplante Fahrt oder Mitfahrt auf die Plattform – flinc schlägt automatisch und in Echtzeit die passenden Fahrer oder Mitfahrer vor. Das Ganze funktioniert auch unterwegs über das Smartphone. Der Dienst ist kostenlos, der Fahrer kann selbst entscheiden, ob er den vom flinc vorgeschlagenen Preis von den Mitfahrern verlangt oder Sie umsonst mitnimmt. Wer also einen Termin beim Facharzt im nächstgrößeren Ort hat oder am Samstagnachmittag noch schnell auf die Kirmes im Nachbarort will, hat als Flincer gute Chancen auf eine Fahrgemeinschaft – und muss nicht mehr auf den Bus- oder Zugfahrplan schauen. Reinhold Sczuka, Bürgermeister von Althütte und Leiter des EFRE geförderten Projektes, weist auch auf die Bedeutung für Pendler hin: „Wir haben viele Menschen in der Region, die täglich weite Strecken zum Arbeitsplatz zurücklegen. Dabei hat der Nachbar ein Dorf weiter fast die gleiche Strecke. Die Fahrgemeinschaften sparen bares Geld, besonders bei diesen hohen Spritpreisen.“ Die Gemeinden machen mit Hilfe von Plakaten, Flyern und einem Hinweis auf der Gemeindewebseite auf den neuen Mobilitätsservice aufmerksam. „Aktiv werden müssen die Bürger aber selbst“, betont Benjamin Kirschner, der Mitgründer von flinc. Er wuchs in Burgstetten (Rems-Murr-Kreis) auf, bevor er an der Hochschule Darmstadt zusammen mit zwei Kollegen auf die Idee zu flinc kam. „Nur wenn sie den Dienst auch nutzen und ihre Fahrten oder Fahrgesuche eintragen, kann flinc ihnen die passenden Angebote machen.“ Jede Fahrt und jede Mitfahrt auf flinc verbessert also die Mobilität und die Lebensqualität in der Region. Zugleich sorgen aktive Flincer dafür, dass insgesamt weniger Autos unterwegs sein müssen. „Je stärker flinc in der Region verankert ist, umso größer ist der Nutzen für den Einzelnen und für die Allgemeinheit“, so Bürgermeister Sczuka. Aus flinc wird das persönliche Social Mobility Network der Bürger, also ein Netzwerk für Mobilität, in dem sie Bekannte oder neue Kontakte finden. „Gemeinsam sind Sie cleverer unterwegs“, fasst Sczuka die Idee zusammen. Die LEADER-Region Limes liegt im Regierungsbezirk Stuttgart und umfasst einen großen Teil des baden-württembergischen Limesverlaufs. Sie setzt sich aus 39 Gemeinden der Landkreise Heilbronn, Hohenlohekreis, Rems-Murr-Kreis und Schwäbisch Hall zusammen. An der Einführung vom flinc zum Start sind beteiligt: Althütte-Sechselberg, Großerlach, Kaisersbach, Welzheim, Spiegelberg, Sulzbach an der Murr, Fichtenberg, Rosengarten, Mainhardt, Michelfeld, Oberrot, Obersontheim, Schwäbisch Hall-Bibersfeld und Waldenburg. Umliegende Gemeinden sind herzlich eingeladen, sich dem Projekt in einer zweiten Phase anzuschließen und die Mobilität in der ländlichen Region zu stärken. 

Wie flinc funktioniert: 
flinc ist ein internetbasiertes System, das auf PC und Smart-phone (iPhone und Android-App) läuft und auch in die NAVIGON Navigation sowie iPhone-Navi von Bosch integriert ist. Es analysiert Fahrtrouten in Echtzeit und bringt Autofahrer plus potentielle Mitfahrer schnell und vollautomatisch zusammen. Umständliche Abstimmungsprozesse und das Vereinbaren von Treffpunkten entfallen. Die Personalisierung im Netzwerk schafft die notwendige Vertrauensbasis für Fahrer und Mitfahrer, die übereinander informiert sind und sich nach der Fahrt auch gegenseitig bewerten können. Gesuche und Angebote sind unverbindlich - der Fahrer muss nicht jeden Mitfahrervorschlag, und der Mitfahrer nicht jeden Fahrer-vorschlag akzeptieren. Die wichtigsten Unterschiede zu herkömmlichen Mitfahr-zentralen hier auf der Homepage  

Über die flinc AG 
Die flinc AG wurde im Mai 2010 gegründet. Das in Ludwigshafen ansässige Unternehmen ging ursprünglich aus einem Studienprojekt von Michael Hübl, Benjamin Kirschner und Alexander Kuhn an der Hochschule Darmstadt hervor. Von Anfang April bis Juli 2011 beteiligten sich mehrere Tausend Nutzer am bundesweiten Technologietest und brachten zahlreiche Ideen, Wünsche und Anregungen für die Nutzung und Gestaltung des Netzwerks mit ein. Mitte Juli 2011 ist flinc mit seinem „Social Mobility Network“ offiziell an den Start gegangen. flinc ist Partner im Telekom-Projekt T-City Friedrichshafen und kooperiert mit NAVIGON und Bosch bei der Integration in mobile Navigationslösungen.