Gemeinde Sulzbach an der Murr

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Geschichte

"Sülze" oder "Sulz"

Das 1225 erstmalig erwähnte Sulzbach ist, da an teilweise schon in der Römerzeit genutzten wichtigen Straßenverbindungen gelegen, in seinem Ursprung wohl wesentlich älter und stand einst unter der Lehensabhängigkeit des benachbarten Klosters Murrhardt. Der Ortsname ist aus "Sülze" oder "Sulz" abzuleiten, was so viel wie morastige Stelle oder sulziges Wasser bedeutet. Im Ortswappen erinnert noch heute der Löwe an die Grafen von Löwenstein als einstige Grundherren der Gemeinde, der Fisch an den namengebenden Fischbach. Über letzterem hochwassersicher gelegen befinden sich die ältesten Teile des Ortskerns mit den Resten der einstigen Wehrkirchenanlage rund um die markante Ulrichskirche. 1504 kam Sulzbach als Teil der Grafschaft Löwenstein unter württembergische Oberhoheit, blieb jedoch weiterhin Sitz des Amtes Sulzbach-Fornsbach.

Kriegerdenkmal
Kriegerdenkmal
Blick von Zwerenberg
Blick von Zwerenberg

1573 erhielt die Gemeinde das Marktrecht, welches bis zum heutigen Tage in der Abhaltung von 3 Jahrmärkten und einem Wochenmarkt ausgeübt wird. Am 29. Mai 1753 vernichtete ein großer Brand zwei Drittel des damaligen Gebäudebestandes nebst Kirche und Rathaus, lediglich 62 Gebäude blieben vom Brand verschont. 1756 wird die neue evangelische Kirche eingeweiht. Rund 50 Jahre später kam Sulzbach vollends an Württemberg. 1844 erfolgt die Abtrennung von Fornsbach. Mit dem Verkauf des Schlosses Lautereck im Jahr 1867 gaben die Grafen von Löwenstein ihren Besitz auf.

Spiegelberg & Großerlach

Nach dem zweiten Weltkrieg wuchs die Gemeinde durch den Zuzug zahlreicher Vertriebener und Flüchtlinge weit über ihren seitherigen Bestand hinaus; und so ziehen sich heute ansprechende neue Wohngebiete an den sanften Hängen rund um den alten Ortskern. Die Gemeindereform von 1970 führte zur Bildung des Gemeindeverwaltungsverbandes Sulzbach, dem auch die Gemeinden Spiegelberg und Großerlach angehören.